am anfang war der blues…

…und zwar selbst dann, wenn ich’s aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachte.

Egal was auch immer man heute an Musik, die irgendwann im 20. oder 21. Jahrhundert entstanden ist, geil finden sollte, lässt sich irgendwie auf den Blues zurückverfolgen. Vollkommen irrelevant ob Schranz oder Emocore oder andere Fehlentwicklungen solcher Art in der Evolution der Musikgeschichte – verfolgt man, woher das Zeug kommt, stößt man irgendwann auf den Blues.

Für mich persönlich war am Anfang auch der Blues. Noch bevor Rap in mein Leben trat und mich für ewig an sich gebunden hat; noch bevor ich vor dem Spiegel Carlos Santana oder Jimmy Page imitiert habe, hatten es mir zwei Kassetten meines Vaters angetan. Zwei simple Tapes aus einer Doppelbox, an deren Tracklist ich mich nicht mehr erinnern kann, waren als erstes in der Lage die üblichen Kinderkassetten immer wieder mal aus meinem Kassettenrekorder zu verdrängen. Die notorischen Verdächtigen waren drauf, B.B. King, John Lee Hooker, Muddy Waters…und wenn auch nicht mehr so oft – die erste große Liebe habe ich nie vergessen.

Mein Punkt: Gott segne den Blues!

amanfangwarderblues (60 MB)

Robert Johnson – Crossroad Blues
Big Mama Thornton – They Call Me Big Mama
T-Bone Walker – T-Bone Shuffle
Magic Sam – 21 Days In Jail
BB King – Chains And Things
Howlin’ Wolf – I Ain’t Superstitious
Albert King – Cockroach
Earl Lee Hooker – You Got To Lose
Bo Diddley – Bo Diddley
Memphis Slim – Mother Earth
John Lee Hooker – Good Rocking Mama
Muddy Waters – Long Distance
Elmore James – The Sky Is Crying

 

Extra Gruß an Muddy Waters, der’s geschafft hat, dass sich eine meiner Lieblingsbands nach einem Song von ihm benannt hat und dass ein Rapper, einem meiner favorisierten Alben seinen Namen gab. Die Rolling Stones und Redman sagen hallo. R.I.P. big man.

pax

F

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~ von Def Fred - Oktober 17, 2010.

2 Antworten to “am anfang war der blues…”

  1. Bin kein großer Blues-Fan, trotzdem netter Beitrag.

  2. hatte das gespräch mim P ja schonmal. ist halt die frage in wie weit man den „klassischen“ blues von seinen tausenden weiterentwicklungen abgrenzen kann.

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