und dann und so…

Verdammt – hier ist ja schon lange nix mehr passiert. Sollte irgendjemand regelmäßig versucht haben hier irgendwelche Updates zu bekommen, dann tut’s mir leid. Das Ding lebt noch, erzählt’s ruhig allen Freunden.

Womit im neuen Jahr anfangen, wenn nicht mit einem Jahresrückblick auf das vergangene Jahr? Es würde mit Sicherheit spektakulärer gehen, aber irgendwie muss man ja anfangen und weil gerade so was wohl schon unfassbar ausgelutscht ist halte ich mich kurz.

So besonders war 2010 dann doch nicht und für mich persönlich gab es nur zwei Ereignisse, die wohl hängen bleiben werden. Fußball WM und Gurus Tod.

Fußball WM nicht zwingend weil sie so was Besonderes war und noch nicht mal, weil es genug Gründe gab um über England, Frankreich oder Italien zu lachen, sondern weil mir alle WMs in Erinnerung bleiben. Warum Gurus Tod? Hab ja schon was drüber geschrieben und dem werde ich auch nix hinzufügen.

Den Rest hab ich schon wieder vergessen – so sollten alle Jahresrückblicke aussehen, aber natürlich gibt es zwei Punkte, bei denen ich doch etwas weiter ausholen muss: Film & Rap.

Mein Film des Jahres 2010:

Wer hier Blödsinn wie Avatar (war das in diesem Jahr?) erwartet hat, wird wohl leider enttäuscht sein. Magic & Bird – A Courtship of Rivals ist ein von HBO produzierte Dokumentation und als solche bei uns bis jetzt nur über Internet zu sehen. Abgesehen davon, dass ich sowieso Dokus mag, verbindet dieses Ding so viele großartige Sachen: typische  Gegensätze, Sport (keinen Quatsch wie Leichtathletik oder so, sondern Basketball), große Persönlichkeiten, eine nahezu ewig währende Rivalität, fantastische Interviews, Rassendiskussion, HIV, Freundschaft… und im Endeffekt bringt diese Doku mehr Kitsch zusammen, als es ein Schreiber für Walt Disney Filme hinbekommen würde. Realer Kitsch der gut ist, ist in der Regel auch tatsächlich nur in Sport-Dokumentationen zu finden.

Rap 2010:

Auch hier ist etwas passiert. Neue Hoffnungen blühen auf, wie etwa Odd Future Wolf Gang Kill Them All, wobei man hier natürlich hoffen muss, dass diese Crew, die weitaus mehr zu bieten hat, als nur einen fantastischen Namen, nicht bald komplett von Idioten vergöttert wird, die zu enge Hosen tragen und ironische Schnurrbärte haben. Alte Helden kamen mit Sachen an den Start, die nicht enttäuscht haben (z.B. OB4CLII), aber im Endeffekt müssen sich Leute, die wie ich eigentlich in den 90ern hängen geblieben sind, erstmal durch einen Haufen Mist kämpfen, bevor man ordentlich bedient wird.

Um die Götter des Jahres 2011 milde zu stimmen, gibt’s noch 11 Tracks aus dem vergangen Jahr, die mir zusagen – euch hoffentlich auch.

2010 (67 MB)

P.SO – Incredible (feat. Homeboy Sandman, 8thW1, Fresh Daily)
Von Pea – Boombox
Danny Brown – Greatest Rapper Ever
Tha Grimm Teachaz – I Getz (feat. Son Doobie)
Raekwon – Butter Knives
The NewOld – Life Style
Poetic Republic – The Media
Chuuwee – Get Out The Fuckin Car
Black Milk – Black & Brown (feat. Danny Brown)
Yelawolf – I Wish (feat. Raekwon)
Tyler The Creator – Splatter

pax

F

RIP GURU APACHE EYEDEA

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~ von Def Fred - Januar 5, 2011.

Eine Antwort to “und dann und so…”

  1. Wurde auch Zeit.
    Der Mix ist cool. Sandman und Fresh Daily sind echt extrem hype.

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